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sz-online, 11.01.2010: 1200 Besucher beim vierten IBU-Biathloncup im Zinnwalder HofmannslochRund 500 ehrenamtliche Helfer haben den Wettkampf in der Biathlonarena organisiert. Einen ganz besonderen Geburtstagswunsch haben Steve Gärtners Eltern ihrem Schützling gestern erfüllt. Sie fuhren mit dem 13-Jährigen, seinem Bruder und seinen Gästen ins Zinnwalder Hofmannsloch, um beim Biathlon-Cup dabei zu sein. "Unsere Jungs sind selbst Sportler", sagte Vater Sven Gärtner, der zum Anfeuern kleine Deutschlandfahnen mitgebracht hatte. Gärtners gehörten zu den 800 Besuchern, die sich am Sonntag auf den Weg nach Zinnwald gemacht hatten. Am Sonnabend waren es gerade mal 400. Damit erfüllte der vierte IBU-Biathloncup nicht die Erwartungen der Veranstalter, die hofften, dass an diesem Wochenende genauso viele wie im Vorjahr- also 3000 - nach Zinnwald kommen würden. An der Organisation lag es nicht - sondern an den Wettervorhersagen, sagt Gunther Kaden, Präsident des SSV Altenberg und Chef des Organisationskomitees. Denn nachdem am 30. Dezember die Entscheidung fiel, den Cup auszurichten, arbeitete sein Verein und seine Helfer unermüdlich daran. "Ab diesem Tag gab es kein Zurück mehr", erinnert sich der Altenberger. Weil Anfang des Jahres Schnee fehlte, musste dieser produziert und aufgefahren werden. Dabei konnte der Sportverein auf die Hilfe der Stadt Altenberg zählen, die unter anderem beim Laden und beim Transport half. "Die Stadt hat den Wettkampf wie ihren eignen behandelt." Außerdem konnte Kaden auf die Unterstützung von 500 Helfern bauen. Einer von ihnen war Dietmar Neubert. Der Altenberger chauffierte an beiden Tagen die Biathleten vom Buszubringer mit einem Motorschlitten zum Stadion. Mit seinem Einsatz möchte er dazu beitragen, dass die Sportart in Altenberg erhalten bleibt, erzählt er. Dafür opfert er auch gern mal einige Tage seines Urlaubs. Ähnlich hält es Andreas Plackties, der über den heimischen Schützenverein zum Biathlon gekommen und bei Wettkämpfen als Schießstandverantwortlicher tätig ist. (SZ/mb) |